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Wie kann ich zwischen einem eingewachsenen Haar und einem Herpesbläschen unterscheiden?

Bei einem eingewachsenen Haar (auch Rasierpickel genannt) ist die Ursache meistens eine Rasur, Waxing oder enge Kleidung. Bei einer Rasur kann ein abgeschnittenes Haar wieder unter die Haut zurückwachsen und sich dort einrollen. Das führt zu einer kleinen . Meistens heilt das von allein ab oder öffnet sich wie ein Pickel.

Aussehen: Rötliche, einzelne Beule. In der Mitte ist manchmal ein kleines Haar oder ein Eiterpunkt sichtbar. Eher fest und schmerzhaft bei Druck. Es juckt eher nicht.

Bei Herpesbläschen ist die Ursache eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus.

Oft kündigt sich eine Infektion durch Kribbeln, Brennen oder Jucken an den betroffenen Stellen an, oft schon bevor etwas sichtbar ist. Aussehen: Es handelt sich meistens um mehrere kleine, gruppierte Bläschen auf gerötetem Grund. Die Bläschen sind mit Flüssigkeit gefüllt. Wenn sie platzen, hinterlassen sie eine gelbliche Kruste. Die Stelle kann kribbeln, jucken oder brennen.

Weitere mögliche Symptome: Fieber, geschwollene Lymphknoten, allgemeines Krankheitsgefühl (besonders bei Erstinfektion).

Herpes heilt nach 1-3 Wochen ab, kommt aber wieder.

Fazit:

Ein Haarproblem kommt oft allein, ein Herpes kommt gern in Gruppen. Herpes brennt, piekst und juckt oft schon, bevor die Bläschen sichtbar werden – ein Haar nicht. Beim Herpes gibt es Flüssigkeitsbläschen, beim Haar gibt es Eiterpickel. Herpes ist hoch ansteckend, Rasierpickel sind überhaupt nicht ansteckend..