Welche Operationen gibt es?
Geschlechtsangleichende Operationen verändern den Körper. Sie helfen, dass dein Körper besser zu deinem gefühlten Geschlecht passt. Du musst aber keine Operationen machen – es ist deine Entscheidung.
Für Frauen, die männlich werden wollen (FtM – Female-to-Male)
Brustentfernung (Mastektomie): Die Brust wird kleiner oder ganz weg gemacht. Die Brustwarzen können kleiner gemacht oder an eine neue Stelle gesetzt werden, damit der Brustkorb männlich aussieht. Die Ärzte machen das mit so wenig Narben wie möglich. Wenn du auch einen Penis möchtest, kann die Haut für einen Penisaufbau genutzt werden. Du musst etwa 3-7 Tage im Krankenhaus bleiben.
(Uterus) entfernen (Hysterektomie): Die wird herausgenommen.
Eierstöcke und Eileiter entfernen (Adnexektomie): Die Eierstöcke und Eileiter werden herausgenommen.
verschließen (Kolpektomie / Kolpokleisis): Die vaginale Schleimhaut wird herausgenommen und die geschlossen.
zum Penis machen (Metaidoioplastik / Klitpen): Die wird vergrößert, vorne verschoben und die Harnröhre verlängert. So kann man im Stehen urinieren.
Penis bauen (Phalloplastik):Ein Penis wird aus eigenem Gewebe, zum Beispiel mit der Haut der Brustentfernung, gebaut. Die Harnröhre verlängert und später manchmal eine Schwellkörperprothese für die Erektion. Du brauchst mehrere Operationen dafür.
Für Männer, die weiblich werden wollen (MtF – Male-to-Female)
Brustvergrößerung (Mammaplastik): Die Brüste werden vergrößert.
Hoden entfernen (Orchiektomie): Die Hoden werden weggenommen. Du hast dann weniger und brauchst eine geringere Hormon-Dosis.
bauen (Vaginoplastik): Oft aus Penis- und Hodengewebe. Du musst sie regelmäßig dehnen, damit die tief bleibt.
bauen (Vulvaplastik, Klitorisplastik, Labienplastik): Äußere und innere und . Man kann auch nur die ohne machen lassen.
Adamsapfel verkleinern: Am Hals gibt es den Kehlkopf. Er wird kleiner gemacht.
Gesicht feminisieren: Zum Beispiel Stirn, Kinn, Wangen, Haarlinie, Augenbrauen verändern und an die von Frauen anpassen.
