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TIN*Gesundheit

Transition

Frage 253

Was ist eine Hormontherapie?

Eine Hormontherapie ist eine Behandlung mit bestimmten Hormonen. Hormone sind Stoffe im Körper, die viele Dinge steuern, zum Beispiel das Aussehen und die Stimme. Manche Menschen möchten, dass ihr Körper besser zu ihrem Geschlecht passt – also zu dem Geschlecht, mit dem sie sich wirklich gut fühlen. Das nennt man auch Geschlechtsangleichung. Dabei kann eine Hormontherapie helfen. Aber nicht alle Menschen, die eine Geschlechtsangleichung möchten, machen eine Hormontherapie.

Forschungen zeigen: Wenn Menschen die Hormontherapie und damit die Veränderungen im Körper bekommen, die sie sich wünschen, dann geht es ihnen oft besser. Sie haben weniger Leidensdruck und fühlen sich wohler mit ihrem Körper.

Trans*frauen (Menschen, die mit Penis geboren wurden, sich aber als Frau fühlen) bekommen oft (ein weibliches Hormon) und/oder nehmen Mittel, die (ein männliches Hormon) blockieren. Dadurch können sich der Körper und das Aussehen verändern:

  • die Brüste wachsen

  • die Haut wird weicher

  • die Körperbehaarung wird feiner

  • das Fett verteilt sich anders – typisch „weiblich“ Trans*männer (Menschen, die mit geboren wurden, sich aber als Mann fühlen) bekommen oft (ein männliches Hormon). Dadurch können sich der Körper und das Aussehen verändern:

  • die Stimme wird tiefer

  • sie bekommen Bartwuchs und mehr Körperhaare

  • die Muskeln werden stärker

  • das Körperfett verteilt sich anders – typisch ,,männlich”

  • die wird größer

  • die Menstruation hört meistens auf

Frage 254

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei der Hormontherapie?

Insgesamt gilt die Hormonbehandlung von Trans* Personen als sicher. Allgemeine Gesundheitsrisiken wie zum Beispiel Nikotinabhängigkeit (rauchen, vapen), hohes Körpergewicht oder zu wenig Bewegung können das persönliche Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Die wichtigsten Nebenwirkungen bei Therapie mit können sein:

  • größeres Risiko für Blutgerinnsel (Thrombosen)

  • Belastung der Leber

  • Erhöhung des guten Cholesterins (HDL) und Senkung des schlechten Cholesterins (LDL). Das kann dein Risiko für Herzinfarkt und/oder Schlaganfall in der Zukunft senken

  • erhöhter Blutdruck

  • mögliche Bildung von Steinen in der Gallenblase

  • zunehmende Migräne - Kopfschmerzen

  • mehr Appetit und Gewichtszunahme sind möglich

  • Möglicher Anstieg des Hormons Prolaktin und/oder Bildung eines gutartigen Tumors im Kopf (an der Hypophyse)

  • Stimmungsschwankungen

  • Traurigkeit/Reizbarkeit

  • Ängste oder emotionale Überforderung (z.B.: durch körperliche oder soziale Veränderungen)

  • Müdigkeit/Antriebslosigkeit

  • veränderte Libido (oft weniger sexuelle Lust, manchmal aber auch mehr)

  • emotionale Empfindlichkeit

  • Depressionen oder Angststörung können stärker werden, wenn diese vorher schon da waren

Die wichtigsten Nebenwirkungen bei Therapie mit können sein:

  • größeres Risiko für Akne (häufig)

  • größeres Risiko für bestimmte gynäkologische Probleme wie zum Beispiel Vaginaltrockenheit und Schmerzen beim Sex

  • größere Anzahl roter Blutkörperchen (Polyglobulie). Das bedeutet, dass das Blut dicker wird und langsamer durch die Blutgefäße fließt. Deshalb können sich leichter Blutgerinnsel bilden. Das Risiko für Krankheiten wie Thrombose oder Herzinfarkt steigt. Außerdem hat der Organismus nicht mehr ausreichend Sauerstoff (Luft), was noch andere gesundheitliche Probleme verursachen kann.

  • Weniger gutes Cholesterin (HDL) und mehr schlechtes Cholesterin (LDL). Das kann das Risiko für einen Herzinfarkt und/oder Schlaganfall in der Zukunft erhöhen

  • Probleme bei der Konzentration

  • am Anfang längere Monatsblutung

  • Erhöhter Blutdruck

  • Belastung der Leber

  • größeres Risiko für die Entwicklung von Osteoporose (die Knochen werden dünner und brechen deshalb leichter)

  • stärkere Reizbarkeit oder Aggressivität

  • Stimmungsschwankungen oder emotionale Unruhe

  • innere Anspannung/Ungeduld

  • Schlafprobleme

  • depressive Phasen

  • körperliche Unruhe oder Hyperaktivität

Beide Therapien erhöhen langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aktuelle Studien zeigen aber, dass – anders als befürchtet – kein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen durch Hormonbehandlungen bei Trans*personen bestehen.

Manche Behandlungen, die den Körper verändern, können dazu führen, dass man später keine Kinder bekommen kann. Darum solltest du vorher darüber sprechen, ob du einen Kinderwunsch hast. Wenn ja, kannst du dich beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt, nach deiner Transition Kinder zu bekommen.

Damit die Behandlung sicher ist und man keine starken Nebenwirkungen bekommt, empfehlen Fachleute: Mit einer Hormonbehandlung sollte man erst anfangen, wenn alle Voruntersuchungen abgeschlossen sind. Außerdem sollte die Behandlung ärztlich begleitet werden.

Frage 255

Kann man Hormone für Trans*personen kostenlos bekommen? (z.B. für Migrant:innen ohne KV)

Die Clearingstelle hilft Menschen in Berlin, die keine Krankenversicherung haben. Sie kann die Kosten für Behandlungen bezahlen, wenn das nach dem Gesetz erlaubt ist.

Das bedeutet: Wenn eine Trans*person schon eine Hormonbehandlung angefangen hat, kann die Clearingstelle die Kosten übernehmen – aber nur, wenn die Person

  • kein Geld hat (bedürftig ist)

  • nicht krankenversichert ist und

  • in Berlin lebt.

Wenn die Person noch keine Hormonbehandlung begonnen hat, braucht sie zuerst ein ärztliches Attest. In dem Attest muss stehen, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist und nicht warten kann. Erst dann darf die Behandlung beginnen.

Es ist aber oft schwer, Ärzt:innen zu finden, die solche Rezepte ausstellen. Nicht alle Arztpraxen nehmen die Kostenübernahmescheine der Clearingstelle an. Und es gibt oft lange Wartezeiten – manchmal bis zu einem Jahr –, bis man einen Termin bekommt.

Frage 256

Muss man vorher Untersuchungen machen, um Hormone zu bekommen?

Ja. Bevor du mit einer Hormonbehandlung anfangen kannst, musst du zuerst ein paar Untersuchungen machen lassen. Dazu gehört, dass dein Hormonspiegel gemessen wird, deine Leberwerte und dein Blutdruck überprüft werden und eine körperliche Untersuchung gemacht wird. Sie ist kurz und hilft den Ärzt:innen, deinen Gesundheitszustand zu verstehen. Sie schauen, ob alle Basisfunktionen intakt und deine Organe gesund sind.

Außerdem wirst du nach deiner Gesundheitsgeschichte gefragt. So können Ärzt:innen sehen, ob du Vorerkrankungen hast, die bei der Behandlung wichtig sind.

Bei der Untersuchung wird auch darauf geachtet, ob du vielleicht bist, denn dann verarbeitet dein Körper Hormone anders und du brauchst vielleicht eine besondere Behandlung.

Wenn du eine Hormonbehandlung beginnen möchtest, brauchst du eine Diagnose. Diese Diagnose muss eine Ärztin oder eine Psychotherapeutin oder ein Psychotherapeut stellen. Nur dann zahlt die Krankenkasse die Behandlung.

Das Gespräch mit der Ärztin ist dafür da, dich gut zu begleiten und zu unterstützen. Du musst dich dabei nicht rechtfertigen, und deine Selbstbeschreibung darf nicht angezweifelt werden.

Mehr Informationen zur Diagnostik findest du im Leitfaden Trans* Gesundheit für Behandlungssuchende.

Frage 257

Hormontherapie: Wo sind die Ärzte, die sich gut kümmern und gut erklären?

Eigentlich sollten alle Menschen einfach gute ärztliche Hilfe bekommen. Aber in der Realität ist das oft schwierig – besonders, wenn man eine *person ist. Hier kommt es schnell zu Mehrfachdiskriminierung, zum Beispiel aufgrund von Sprachbarrieren, Rassismus, Sexismus, *feindlichkeit. Es gibt noch zu wenige Ärzt:innen, die sich mit *gesundheit gut auskennen und respektvoll mit dem Thema umgehen.

Auf der Internetseite Queer*med kannst du nach sensibilisierten Ärzt:innen in deiner Stadt suchen. Die Seite zeigt Praxen und Therapeut:innen in ganz Deutschland, die queerfreundlich sind. Die Einträge kommen von Menschen aus der Community, die dort gute Erfahrungen gemacht haben. So kannst du zum Beispiel trans*sensible Ärzt:innen in Berlin finden, die dich bei deiner Transition begleiten. Vielleicht hast du auch schon Vertrauen zu einer Ärztin oder einer Therapeutin, auch wenn sie noch keine Erfahrung mit *themen hat. Viele Fachkräfte sind bereit zu lernen und dich trotzdem zu begleiten.

Selbsthilfegruppen oder *beratungsstellen findest du hier<Verlinkung zu Beratungsstellen -> Queer>.

Frage 258

Ist eine Hormontherapie mit möglichst wenig Nebenwirkungen möglich? (z.B. plötzliche Gewichtszunahme, psychische Probleme)

Nebenwirkungen solltest du natürlich am besten nicht haben oder nur so wenig wie möglich. Schwere Nebenwirkungen sind bei Hormonbehandlungen selten. Ärzt:innen können sie auch erkennen und behandeln. Ganz ausgeschlossen werden können Nebenwirkungen aber nicht.

Tipps, um Nebenwirkungen zu vermeiden:

  • Vor der Behandlung sollte genau untersucht werden, wie es deinem Körper geht.

  • Körperliche und psychische Krankheiten sollten behandelt werden.

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen machen

  • Risikofaktoren sollten reduziert werden, z. B.:

○ nicht rauchen ○ Gewicht reduzieren, wenn du zu viel wiegst ○ viel Bewegung

So können du und deine Ärztin das richtige Hormon und die richtige Dosierung für dich finden. Negative Wirkungen können dann früh erkannt werden.

In der Regel hat eine gewünschte Hormontherapie vor allem positive Wirkungen:

  • Körperliche und psychische Probleme durch werden weniger.

  • Ängste und Depressionen gehen zurück.

  • Die Lebensqualität steigt.

  • Das Selbstwertgefühl wird größer.

Frage 259

Welche Operationen gibt es?

Geschlechtsangleichende Operationen verändern den Körper. Sie helfen, dass dein Körper besser zu deinem gefühlten Geschlecht passt. Du musst aber keine Operationen machen – es ist deine Entscheidung.

Für Frauen, die männlich werden wollen (FtM – Female-to-Male)

  • Brustentfernung (Mastektomie): Die Brust wird kleiner oder ganz weg gemacht. Die Brustwarzen können kleiner gemacht oder an eine neue Stelle gesetzt werden, damit der Brustkorb männlich aussieht. Die Ärzte machen das mit so wenig Narben wie möglich. Wenn du auch einen Penis möchtest, kann die Haut für einen Penisaufbau genutzt werden. Du musst etwa 3-7 Tage im Krankenhaus bleiben.

  • (Uterus) entfernen (Hysterektomie): Die wird herausgenommen.

  • verschließen (Kolpektomie / Kolpokleisis): Die vaginale Schleimhaut wird herausgenommen und die geschlossen.

  • zum Penis machen (Metaidoioplastik / Klitpen): Die wird vergrößert, vorne verschoben und die Harnröhre verlängert. So kann man im Stehen urinieren.

  • Penis bauen (Phalloplastik):Ein Penis wird aus eigenem Gewebe, zum Beispiel mit der Haut der Brustentfernung, gebaut. Die Harnröhre verlängert und später manchmal eine Schwellkörperprothese für die Erektion. Du brauchst mehrere Operationen dafür.

  • Hodensack bauen (Skrotumplastik): Aus den wird ein Hodensack für Hodenprothesen gebaut.

Für Männer, die weiblich werden wollen (MtF – Male-to-Female)

  • Brustvergrößerung (Mammaplastik): Die Brüste werden vergrößert.

  • Hoden entfernen (Orchiektomie): Die Hoden werden weggenommen. Du hast dann weniger und brauchst eine geringere Hormon-Dosis.

  • bauen (Vaginoplastik): Oft aus Penis- und Hodengewebe. Du musst sie regelmäßig dehnen, damit die tief bleibt.

  • bauen (Vulvaplastik, Klitorisplastik, Labienplastik): Äußere und innere und . Man kann auch nur die ohne machen lassen.

  • Adamsapfel verkleinern: Am Hals gibt es den Kehlkopf. Er wird kleiner gemacht.

  • Gesicht feminisieren: Zum Beispiel Stirn, Kinn, Wangen, Haarlinie, Augenbrauen verändern und an die von Frauen anpassen.

Frage 260

Welche Risiken und Nebenwirkungen haben diese Operationen?

Operationen zur Angleichung des Körpers können dir helfen, dich wohler in deinem Körper zu fühlen. Aber es sind große Eingriffe. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken und Probleme. Manche Probleme kommen gleich nach der Operation, andere erst später, vielleicht nach vielen Jahren.

Vaginoplastik (Mann zu Frau)

Bei dieser Operation wird eine neue gemacht. Manchmal wird die neue zu eng. Darum ist es wichtig, sie regelmäßig zu dehnen. Es kann auch passieren, dass Verbindungen zu Blase oder Darm entstehen. Dann ist oft eine neue Operation nötig. Manche Menschen haben Probleme beim Wasserlassen oder bekommen Infektionen. Es kann auch weh tun beim Sex oder man spürt weniger. Manchmal wächst an der Operationsstelle neues Gewebe, das behandelt werden muss.

Phalloplastik oder Metaidoioplastik (Frau zu Mann)

Bei dieser Operation wird ein neuer Penis gebaut. Manchmal wird dann die Harnröhre zu eng oder es entstehen kleine Löcher. Dann ist Wasserlassen schwierig und man braucht vielleicht eine neue Operation. Manche spüren weniger im Genitalbereich. Wenn ein Implantat für eine Erektion eingesetzt wird, kann es kaputt gehen oder sich die Stelle entzünden. Narben an der Stelle, wo Haut entnommen wurde (zum Beispiel am Arm), können stören.

Mastektomie (Brustentfernung)

Diese Operation ist meistens sicher. Es bleiben aber Narben. Oft geht auch das Gefühl in den Brustwarzen verloren. In seltenen Fällen kann das Gewebe der Brustwarze absterben.

Gesichtsoperationen (z. B. Gesichtsfeminisierung oder Adamsapfel-Verkleinerung)

Hier können Nerven verletzt werden. Dann fühlt sich das Gesicht taub an oder man spürt weniger. Knochen und Gewebe können sich später ändern. Dann sieht das Gesicht mit der Zeit etwas anders aus. Nach einer Adamsapfel-Operation kann sich manchmal die Stimme oder das Schlucken verändern.

Allgemeine Risiken

Nach jeder Operation kann es Narben, Infektionen oder Schmerzen geben. Manchmal braucht man später noch weitere Operationen. Auch die Psyche spielt eine Rolle. Manche Menschen müssen sich erst an den neuen Körper gewöhnen. Aber viele sind danach zufriedener.

Hier gibt es mehr Informationen: Langfristige Risiken der geschlechtsbestätigenden Chirurgie – Estheticland

Frage 261

Werden die Kosten für Operationen zur Geschlechtsangleichung von der KV übernommen?

Seit dem Jahr 2023 gibt es neue Regeln dazu, wann die Krankenkasse die Kosten für Operationen bei Trans*personen bezahlt. Das liegt an einem Urteil vom Bundessozialgericht (BSG, Aktenzeichen B 1 KR 16/22 R).

Im Urteil steht, dass die Krankenkasse die Kosten nicht automatisch übernehmen muss. Männer und Frauen (binäre Trans*personen) bekommen aber oft eine Zusage von der Krankenkasse. Für sie gelten die alten Regeln, die schon vor 2023 galten. bekommen im Moment keine Kostenübernahme. Es ist noch nicht klar, wann neue Regeln für alle Trans*personen kommen.

Wenn du Mann oder Frau bist, kannst du bei deiner gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag stellen, damit sie deine Operation bezahlt. Wenn dein Antrag abgelehnt wird, kannst du:

  • Widerspruch einlegen.

  • Wenn der Widerspruch auch abgelehnt wird, kannst du Klage einreichen.

Für diese Schritte brauchst du aber einen Rechtsanwalt.

Hier bekommst du Hilfe:

Beratungsstellen <Schlagwort verlinken> können dich unterstützen. Zum Beispiel:

○ Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ○ Schwulenberatung ○ Lesbenberatung Eine hilfreiche Broschüre findest du hier: „Praxistipps – alles Wissenswerte zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen und Kostenträgern“ Sie erklärt, wie Anträge, Widersprüche und Beschwerden funktionieren. Die Broschüre ist auf Deutsch. Bitte suche dir jemanden, der dir beim Lesen hilft, wenn du das brauchst.

Mehr Infos und Formulare:

Wie du den Antrag stellst und welche Unterlagen du brauchst, steht auf dieser Seite und hier.

Lass dir nicht den Mut nehmen! Das klingt kompliziert, aber du kannst dir Hilfe holen, wenn du eine Operation machen möchtest!

Frage 262

Welche Hygienemaßnahmen sind nach einer Transition (Geschlechtsangleichung) zu beachten?

Wenn du eine Hormonbehandlung bekommst, können deine Schleimhäute (zum Beispiel im Intimbereich) trockener und empfindlicher werden. Darum ist gute Intimhygiene sehr wichtig.

So pflegst du dich richtig:

  • Benutze Waschprodukte ohne Duft und Farbe.

  • Die Produkte sollen einen neutralen pH-Wert haben.

  • Für die oder eine Neovagina (neu gebaute ) reicht klares Wasser zum Waschen. Du brauchst keine Seife.

Pflege nach einer Operation:

Nach einer geschlechtsangleichenden Operation musst du Wunden und Narben gut pflegen.

Im Krankenhaus zeigt dir das medizinische Personal, wie du das machst. Für die Zeit wieder zu Hause bekommst du im Krankenhaus schon Erklärungen und Anleitungen.

Hilfsmittel für die Heilung:

Wenn du etwas zur Unterstützung der Heilung brauchst, kann dir der oder die ein Rezept geben. Zum Beispiel für:

Wichtig:

Befolge die Erklärungen und Anleitungen des medizinischen Personals genau. So heilen die Wunden besser und es ist nicht so wahrscheinlich, dass du Probleme oder Komplikationen hast.