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Wie schützt man sich vor HPV?

Gegen HPV schützt man sich am besten mit einer Impfung (die Krankenkassen übernehmen die Kosten bis zum 18. Geburtstag, manchmal auch länger) und regelmäßigen Untersuchungen bei der Frauenärztin.

Die Impfung senkt das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und Warzen an den Genitalien um 90 %. Die Impfung reduziert außerdem das Risiko für Krebs im Kopf-Hals-Bereich, an der Penis und Anus.

Die Impfung wirkt am besten, wenn man noch keinen Kontakt mit HPV hatte. Darum wird die Impfung für Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren empfohlen, vor dem ersten Sex. Jugendliche, die nicht geimpft wurden, können die Impfung noch bekommen, wenn sie zwischen 15 und 18 Jahre alt sind. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse. In seltenen Fällen kann auch bei Erwachsenen eine Impfung sinnvoll sein. Das muss vorher mit der Ärztin/dem Arzt und der Krankenkasse geklärt werden.

Kondome und Lecktücher können das Risiko einer Übertragung reduzieren, bieten aber keinen vollständigen Schutz.