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Kann eine Psychotherapie meinen Einwanderungsstatus negativ beeinflussen?

Nein, eine Psychotherapie hat keinen negativen Einfluss auf deinen Einwanderungsstatus.

Wenn du psychische Probleme hast, zum Beispiel durch Stress, Depressionen oder traumatische Erfahrungen, hast du das Recht, Unterstützung zu bekommen.

Die Gespräche mit Therapeut:innen sind vertraulich und unterliegen der . Das heißt, niemand darf ohne deine Zustimmung erfahren, was du dort sagst. Auch wenn du im Asylverfahren Gesundheitsgründe als Asylgrund angeben möchtest, entscheidest du selbst, welche ärztlichen Unterlagen den Behörden zur Verfügung gestellt werden sollen.

Wenn du psychische Probleme hast, kann eine Therapie sogar hilfreich für dein Asylverfahren oder Aufenthaltsverfahren sein. Allerdings gehen die Behörden nicht immer sensibel mit dieser Information um.

Eine Psychotherapie allein führt nicht automatisch zu einem Aufenthaltsrecht. Ob sie in deinem Verfahren berücksichtigt wird, hängt von deiner individuellen Situation ab. Es ist auch wichtig, ob du ein ärztliches Gutachten oder ein Attest hast.

In einigen Fällen kann eine schwere psychische Erkrankung dazu führen, dass du nicht abgeschoben wirst oder eine Duldung bekommst, wenn eine Rückkehr deine Gesundheit gefährden würde. Allerdings gibt es hohe Anforderungen dafür, und diese Nachweise müssen meistens von Ärzt:innen kommen.