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Wie kann ich mit Nachfragen von Kund:innen nach ungeschützten Praktiken umgehen?

Deine Kund:innen sollten akzeptieren, dass du die Regeln für deine Sicherheit und Gesundheit bei deiner Arbeit machst. Sonst kannst du auch verweigern, ihnen deine Dienste anzubieten.

Du kannst auch auf die gesetzliche Kondompflicht hinweisen. Kondome schützen allerdings nicht zu 100% vor allen sexuell übertragbaren Krankheiten. Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig auf sexuell übertragbare Infektionen zu testen.

Deine Gesundheit ist für deine Arbeit sehr wichtig! Als Sexarbeiter:in bist du in der Regel selbstständig und wer selbstständig ist und nicht arbeiten kann, hat in diesen Tagen dann oft kein Einkommen. Safer Sex ist eine wichtige Strategie, um deine Gesundheit zu schützen. Dazu können gehören:

  • Die Verwendung von Kondomen (das ist Pflicht, wie du in Frage 224 siehst) oder bei Bedarf Femidomen, Lecktüchern, medizinischen Handschuhen und genügend Gleitgel

  • Die Nutzung von PrEP zur Vorbeugung einer HIV-Infektion

  • Die Einnahme von PEP nach möglichen Übertragungsrisiken von HIV (z.B. ungeschützter Sex, geteilte Utensilien zum Drogenkonsum, Verletzung an benutzten Spritzen)

  • Eine HIV-Therapie für HIV-positive Menschen

  • Ein bewusster Konsum von Alkohol und Drogen, der deine Urteils- und Durchsetzungsfähigkeit nicht beschränkt

  • Regelmäßige Tests auf HIV/STI

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