Wie funktioniert der operative Schwangerschaftsabbruch und in welchen Fällen wird er empfohlen?
Ein operativer Schwangerschaftsabbruch wird unter Narkose gemacht. Die Ärztin oder der Arzt entfernt mit einem kleinen Röhrchen die Schleimhaut und auch den Embryo aus der . Diese Methode heißt "Saugcurettage". Der Eingriff dauert nicht lange, und meistens kann man schon nach 1-2 Stunden nach Hause gehen. Ein Vorteil ist, dass man den Termin genau planen kann und der Abbruch schnell gemacht wird. Ein Nachteil ist, dass man für den Eingriff eine Narkose braucht. Man kann diese Methode in Deutschland bis zum Ende der 14. Schwangerschaftswoche nach der letzten Periode legal von einem Arzt oder einer Ärztin durchführen lassen.
Die Methode mit Medikamenten darf man in Deutschland nur bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche nach der letzten Menstruation anwenden. Man braucht dafür keine Narkose und der Abbruch kann Zuhause stattfinden.
