Was können wir gegen Gewalt tun?
Was sexualisierte Gewalt ist, erfährst du hier und was du tun kannst, hier.
Wenn du Zuhause Gewalt erlebst, gibt es in Berlin Hilfe, Rat und Informationen. Das gilt für Frauen, , und Personen und ihre Kinder.
Bei den Beratungsstellen kannst du über die Gewalt sprechen und bekommst Unterstützung, um:
dich (und deine Kinder) zu schützen
Anzeige zu erstatten
die Situation zu verlassen
zu erfahren, welche Rechte du hast,
deine Verletzungen zu dokumentieren
dich gegen jemanden zu wehren, der dir Gewalt antut
Kontakt zu Anwält:innen zu erhalten.
an eine Schutzunterkunft zu kommen, falls das nötig ist
Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es hier Antworten.
Auch als Familienangehörige oder Freund:in von einer Person, die Gewalt erlebt, kannst du dich dort beraten lassen.
In einem Notfall rufe bitte sofort die Polizei (110). Zum Beispiel, wenn jemand in Lebensgefahr ist.
Wichtig ist: Gewalt ist nie richtig. Niemand darf dich schlagen, beleidigen, bedrohen oder zu etwas zwingen. Du bist nicht schuld, wenn dir jemand Gewalt antut. Es ist gut, wenn du mit jemandem darüber sprichst – z. B. mit einer Freundin, einer Ärztin, einer Lehrerin oder einer Beratungsstelle. So bleibst du nicht allein mit deiner Angst und deinen Sorgen.
Wenn du siehst, dass jemand Gewalt erlebt: Ignoriere es nicht. Frag vorsichtig: „Wie geht es dir?“ oder „Kann ich dir helfen?“ Manchmal ist das der erste Schritt, dass die Person über ihre Situation spricht. Das sind wichtige Punkte: 1) Gewalt erkennen: Gewalt ist nicht nur körperlich. Auch Drohungen, Beleidigungen und Kontrolle können Formen von Gewalt sein.
2) Hilfe suchen. Sprich mit einer Person, der du vertrauen kannst. Zum Beispiel mit einer Freundin, einer Nachbarin, einer Bekannten. Du kannst auch die Hotline anrufen oder in eine Beratungsstelle gehen. 3) Informieren: Suche dir Informationen und Beratungsangebote.
4) Netzwerke aufbauen und mit anderen sprechen: Kontakte zu anderen Personen können hilfreich sein und es kann helfen, sich auszutauschen und über die eigenen Gewalterfahrungen zu sprechen.
5) Rechtliche Schritte: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Wenn du oder eine andere Person Hilfe braucht, können Anwält:innen und Fachberatungsstellen unterstützen. Sie können helfen, rechtliche Schritte wie Strafanzeigen einzuleiten oder Entschädigung und psychologische Hilfe (z.B. SGB XIV) zu erhalten.
Wenn du ein Mann* bist und Gewalt erlebt hast, kannst du hier Hilfe suchen:
Kontaktlandkarte Männergewaltschutz
Hilfe und Unterstützung für gewaltbetroffene Männer und Jungen - Berlin.de
Wenn du Angst hast, selbst gewalttätig zu werden, kannst du Hilfe bekommen bei:
Dort gibt es Anti-Gewalt-Trainings und Unterstützung, um mit Wut und Überforderung besser umzugehen.
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