Sind Myome gefährlich?
Myome sind gutartige Knoten in der . Das heißt, sie sind nicht lebensgefährlich und auch kein Krebs. Aber je nachdem, wo sie sitzen und wie groß sie sind, können sie Beschwerden verursachen. Wenn Myome in der Gebärmutterwand wachsen, kann sich zum Beispiel die verhärten. Sie kann sich bei der Menstruation dann nicht richtig zusammenziehen und das führt oft zu starken Blutungen und Krämpfen. Durch den vielen Blutverlust kann eine Blutarmut entstehen. Dann fühlst du dich müde, schwach und bist oft blass. Wenn Myome größer werden, können sie auf andere Organe drücken, zum Beispiel auf die Blase, dann musst du sehr oft auf die Toilette; auf den Darm, was Verstopfungen und manchmal auch Rückenschmerzen verursachen kann.
In seltenen Fällen können Myome eine Schwangerschaft erschweren. Sitzt ein Myom am Eileiter, kann es die Befruchtung blockieren. Ein großes Myom in der Gebärmutterhöhle kann verhindern, dass sich eine befruchtete Eizelle einnistet. Ein Myom am Gebärmuttermund kann bei der Geburt stören, weil das Babyköpfchen nicht richtig in das Becken rutschen kann. Wichtig: Wenn bei dir Myome festgestellt wurden, geh regelmäßig zur Kontrolle zu deiner Frauenärztin. So kann früh erkannt werden, wenn sich etwas verändert und du eine Behandlung brauchst.
